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Zimt gemahlen Cassia, 50g

Zimt gemahlen Cassia, 50g

2,00 €

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ausreichend vorhanden
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Beschreibung

Zimt Cassia gemahlen

Herkunft: China

Füllmenge: 50g

Geschmack: Cassia-Zimt schmeckt würzig, etwas herb und im Abgang leicht scharf.

Ceylon-Zimt schmeckt sehr intensiv und hat einen leicht süßen Abgang.

Sein einzigartiges Aroma ist Begleiter besonders in der Weihnachtszeit.

Verwendung: schmeckt zu Milchreis, Eis, süßen Breien, Kuchen, Weihnachtsgebäck, Zimtwaffeln, Bratäpfeln, Torten, Obstkuchen und Obstsalaten, aber auch in Soßen.

Info Ceylon vs. Cassia Zimt:

Echter Zimt ist Ceylon-Zimt. Er ist nicht so herb jedoch aromatischer. Beim Cassia-Zimt handelt es sich um ein eigenes Gewürz, nicht um echten Zimt.

Gesundheitliches: Cassia Zimt enthält einen hohen Anteil des Giftstoffes Cumarin, schon daher nur sparsam verwenden.

Als Alternative nimmt man den echten Ceylon-Zimt >>>.

Hier gilt der alt bewährte Spruch: Die Dosis macht das Gift. z.B. kann der Verzehr von 1-2 Muskatnüssen gemahlen (5-6 g) oder 10 g Safran tödlich sein. Aber in dieser Menge wird es wohl niemand verwenden.

Weitere Informationen zu Cumarin (Wikipedia) >>>

Gewürzbeschreibung:

Zimt ist ein Gewürz aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen. Er gehört zu den ältesten bekannten Gewürzen und wurde bereits in vorchristlicher Zeit von den Chinesen zur Veredlung von Speisen genutzt.

Über die damaligen Handelswege wurde er in den Orient gebracht und die ersten, die am Zimthandel profitierten, waren die Araber. Über die Handelswege, zunächst über Land, später auch mit Schiffen, wurde er von den arabischen Händlern an die europäischen Kaufmänner verkauft. Im Mittelalter gab es Bestrebungen, sich vom Handelsmonopol der Araber zu lösen und so waren es wieder die portugiesischen Seefahrer, die das Gewürz auf direktem Seeweg nach Europa brachten. Mit dem Schiff kam der Zimt nach Venedig, dem damaligen europäischen Hauptumschlagplatz für kostbare Gewürze aus den weit entfernten „Paradiesen“. ln Venedig angekommen. musste der Zimt noch über die Alpen gebracht werden, die reichen Leute jener Zeit hatten eine geradezu unersättliche Begierde nach Zimt. Er war sowohl Statussymbol als auch begehrtes Medikament.

Im Spätmittelalter lag der Gewürztransport über die Alpen in den Händen der Familie Fugger, die dadurch sehr gut verdiente. Durch das Überangebot an Gewürzen - bedingt durch die direkte Einfuhr aus den Herkunftsländen - ließ das Interesse daran langsam nach und es wurde quasi zur Gewohnheit, mit Zimt zu kochen. Wurde früher bei Hofe als Symbol des vorhandenen Reichtums noch in großen Mengen gewürzt, genügte ab dem 19. Jahrhundert schon eine Prise Zimt aus.

Schon früh als Gewürzmittel verwendet, wurden im Mittelalter während der Beulenpest-Epidemien Schwämme in Zimt und Nelken eingeweicht und in Krankenzimmern platziert.